KönigsKinder machen das Kulturerbe Orgel quicklebendig

Die Orgel ist das größte und vermutlich auch vielseitigste Musikinstrument.
Sie verfügt über einen enormen Klangreichtum und begeistert in den verschiedensten musikalischen Stilrichtungen. Eine Faszination für Menschen aller Altersgruppen.


Um insbesondere jungen Menschen einen spielerischen Zugang zu diesem beeindruckenden Instrument zu vermitteln, wurde das Projekt "KönigsKinder" ins Leben gerufen. Schon W.A. Mozart bezeichnete die Orgel als "König der Instrumente", was entscheidend war für die Namensgebung des Projektes.

 

Was tun die KönigsKinder?

Kinder und Jugendliche, die am Projekt "KönigsKinder" teilnehmen, tragen maßgeblich dazu bei, eine Orgel in ihrer Nachbarschaft sichtbar und hörbar zu machen.

Dazu besuchen sie die Orgel und lernen sie unter Anleitung eines Organisten oder Orgelsachverständigen kennen.
Die Projektteilnehmer hören einige "kleine" Musikstücke und erfahren, wer die Orgel gebaut hat, wann das war und welche technischen und klanglichen Besonderheiten "ihre" Orgel ausmachen. Zusätzlich machen sie Fotos von der Orgel und nehmen eines der Stücke als MP3/4 Datei auf. 

Diese Daten fassen die "KönigsKinder" in einem so genannten Orgelportrait zusammen.

Zur Vor- oder auch Nachbereitung des Projekteinsatzes erhält jede teilnehmende Schule einen Orgelkoffer mit spannenden Info- und Lehrmaterialien.
Siehe Seite "Organisation & Orgelkoffer".

 

Kulturerbe bewahren und verbreiten

Das gedruckte und gerahmte Orgelportrait wird an dem jeweiligen Standort (z.B. Kirche oder Konzerthaus) nach Absprache mit den Verantwortlichen aufgehängt. So erhält jeder Besucher einen Überblick über die Besonderheiten der Orgel, auch wenn bzw. gerade weil das Instrument zumeist nicht für Jedermann zugänglich ist.

 

Parallel dazu werden die Daten der Orgel, inkl. des aufgezeichneten Musikstückes, in die Datenbank der Deutschen Orgelstraße hochgeladen. So können sich privat und beruflich Interessierte aus aller Welt über die eingetragenen Orgeln informieren.

Durch das zugrundeliegende Konzept der Deutschen Orgelstraße kann (auf Wunsch) eine Vernetzung des jeweiligen Eintrags mit der Webste des entsprechenden Orgel-Standortes und dessen Veranstaltungen erfolgen.

 

So tragen die KönigsKinder entscheidend dazu bei, das "Kulturerbe Orgelbau und Orgelmusik" quicklebendig zu machen und für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.

 

Orgelkonzert für junge Menschen

Der Höhepunkt des Einsatzes jeder KönigsKinder-Gruppe soll ein Orgelkonzert sein, das auf "ihrer" Orgel gegeben wird. In diesem Konzert sollen Stücke gespielt werden, die junge Menschen mögen und gleichzeitig auch andere Stilrichtungen vermittelt werden.
Angestrebt werden hier vor allem "Crossover-Konzerte", bei denen ein weiteres Instrument die Orgel begleitet, wie z.B. ein Schlagzeug, eine E-Gitarre oder andere "junge" Instrumente. Hier kann und soll mit den verschiedensten Stilrichtungen "gespielt" werden, wie beispielsweise Rap, Rock, Techno/House und Experimental.  

Zu diesem Konzert sind alle Kinder und Jugendlichen des jeweiligen Ortes mit ihren Eltern eingeladen.

 

Mitmachen - Mitwirken - Mithelfen

Für die Teilnahme am Kulturprojekt "KönigsKinder" können sich Schulklassen bzw. Kinder- und Jugendgruppen der Klassenstufen 5 - 10 bewerben. Wie die Anmeldung und das Projekt genau ablaufen, erfahrt Ihr hier.

 

Kirchen, Konzertsäle oder auch private Orgelbesitzer können sich als "interessierte Standorte" vormerken und sich eine Schulklasse oder Jugendgruppe aus ihrer Umgebung vermitteln lassen. Weiteres dazu...

 

Als Organist/in, Kantor/in, Orgelbauer/in, Orgelsachverständige/r oder Pfarrer/in mit musikalischen Ambitionen können Sie sich mit Ihrer Kirche/Orgel oder Konzertsaal beim Projekt "KönigsKinder" anmelden: Anmeldeformular.

 

Wenn Sie das Projekt "KönigsKinder" fördern möchten, finden Sie einige Anregungen am Ende der hier verlinkten Seite.

 

 

 

Wer macht was?

Die "KönigsKinder" sind ein Projekt der Deutschen Orgelstraße
www.deutsche-orgelstrasse.de


Das Projekt KönigsKinder wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.


Alle weiteren Sponsoren und Förderer finden Sie hier: Sponsoren + Förderer.